Vegan Noms and Yums

Fingerlicking vegan!

Dienstag: Rote Linsensuppe mit Curryduft, Kokosmilch, Butternut und Spinat

Rote Linsensuppe mit Curryduft, Kokosmilch, Butternut und Spinat

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mieses Bild, leckere Suppe !

Du brauchst nen frei geräumten Herd (wer stellt da eigentlich immer das ganze Geschirr drauf????), einen großen Topf mit Deckel, einen Kochlöffel und folgende Zutaten:

1 EL Öl

1 gehäuften TL Ingwer, gerieben

geriebene Schale von 1/2 Zitrone

2 kleine getrocknete Chilischoten, feingebröselt

1 gehäuften TL gelbe Currypaste (10 – 15 g)

3 Lauchzwiebeln, das weiße und hellgrüne davon, gescheibelt

 

  • Das Öl im Topf erhitzen, die Zutaten darin anschwitzen.

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250 g rote Linsen (im Sieb gut abgespült)

350 g Butternutkürbis, in 1 cm große Würfel geschnitten) (geschält und entkernt gewogen, – das war genau der runde Teil meines Kürbisses 😀 )

2 l Gemüsebrühe

  • Die Linsen und die Kürbiswürfel zu den angedünsteten Gewürzen geben, unter Rühren ein wenig andünsten.
  • Gemüsebrühe angießen, alles umrühren, Deckel drauf, aufkochen, 15 -17 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen.
  • Ruhig zwischendurch mal umrühren.

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120 g Babyspinat (oder ausgewachsenen, da aber ohne Strünke gewogen und in angenehme Stückchen gerupft)

  • nach 15 Minuten zufügen (wenn dann die Linsen schon fast gar sind und der Kürbis nur noch leichten Biss hat sonst noch 2 Minuten warten 😉 ), und „erwachsenen Spinat“ unter gelegentlichem Rühren in 2 Minuten zusammenfallen lassen (Babyspinat macht das fast augenblicklich…). Insgesamt braucht die Suppe ungefähr 20 Minuten Köchelei.

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3 grüne Lauchzwiebelhalme, gescheibelt

4 nicht allzu große Tomaten, gewürfelt

  • zufügen, Deckel noch einmal auf den Topf, Herd ausschalten und die Tomaten noch einmal 1-2 Minuten heiß ziehen lassen.

250 ml Kokosmilch

  • einrühren und die Suppe abschmecken mit:

1 – 2 EL Zitronensaft (je nachdem, wie säuerlich du es magst, fang erst mal mit 1 EL an 😉 )

1/2 TL Curry (da hängt die Menge davon ab, wie „potent“ deine Currypaste war, – oder wie stark du den Currygeschmack in deiner Suppe willst)

1/4 – 1/2 TL Salz (wieder ganz nach deinem Geschmack natürlich, – war deine Gemüsebrühe salzfrei, könntest du mehr brauchen)

 

Guten Appetit 🙂

 

 

 

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Okara- Erdnussbutter-Brownies: Sonntagsvorbereitung für lange Schultage

… aka Sojamilchmach-Resteverwertung 😀

 

Wieder einmal habe ich also meinen Samstagabend damit verbracht, mit meiner treuen Soyabella für Sonntag und den Wochenanfang Sojabohnen zu melken und wieder hatte ich danach eine Menge Okara übrig (kommt davon, wenn der Mann einem ne ganze Schüssel Sojabohnen vorquellen lässt, statt mal abzuwiegen, wie gebeten 😉 )

 

Als dann der Hochgewachsene (aka Sohn1) etwas von „Mugcake machen“ murmelte, hatte ich die Idee:

Ich backe mit dem Okara (naja, einem TEIL davon, es war wirklich eine Menge!) ein paar Brownies.

Und weil das so gut funktionierte, hab ich mich dran gemacht und ein Rezept gebastelt für:

 

Okara-Erdnussbutter-Brownies (Warnung: an diesem Rezept wird noch weiter gefeilt werden!!! ich habe auch schon eine Idee, wie 😉 )

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Okara-Erdnussbutter-Brownies

 

Als erstes heize man den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vor und bereite eine quadratische (Brownie-)Backform vor (20 x 20 cm) (wenn du keine Silikonform hast, rate ich dir dazu, deine Form gut zu fetten UND mit Streifen von Backpapier auszulegen, die so breit wie deine Form sind und lang genug, um am Rand überzustehen. So bekommst du die Brownies sicher aus der Form 🙂 )

Dann nehme man sich 2 Schüsseln und einen Mixbecher 😀 .

In die erste Schüssel gebe man:

1 cup Okara (so, wie die Soyabella ihn schuf, lediglich abgetropft, nicht ausgepresst)

1 cup der guten selbstgemachten Sojamilch 

1 TL Apfelessig

2 EL Öl

2 TL Vanilleessenz (hab ich selbstgemacht, ansonsten ein Päckchen Vanillezucker)

1 cup Zucker

  • Diese Zutaten gut miteinander verrühren und die Schüssel beiseite stellen.

 

In der zweite Schüssel die trockenen Zutaten verrühren:

1/2 cup Mehl

!/2 cup Vollkornmehl

1/2 cup Backkakao

1 TL Backpulver

1TL Natron

 


 

Im Mixbecher verrühre man nun folgendes:

4 EL Erdnussbutter

1/4 cup Okara

2 EL Sojamilch

2 – 4 EL Sirup (Agave oder Goldener Sirup), je nachdem, wie süß dus magst

 


 

Stell dir dann noch 1/2 cup Schokotropfen beseite 🙂 Das ist natürlich optional 😉

Nun geht es los!!!!

 

  • Gebe die trockenen Zutaten in die erste Schüssel mit den nassen Zutaten. Vermenge sie zügig, so dass sie gerade vermengt sind, – aber nicht zu lange, sonst wird dein Brownie nicht so locker fluffig 🙂
  • Wenn du Schokotropfen im Teig möchtes (ich möchte immer 😀 ) , dann hebe sie jetzt zügig mit wenig Rühren unter den Brownieteig.
  • Nun den Brownieteig in die vorbereitete Form geben und glattstreichen.
  • Jetzt nimmst du den Erdnussbuttermix und ploppst mit einem Löffel und deinem Zeigefinger den du dann hinterher auch ablecken darfst 😀  kleine Häufchen davon auf den Brownieteig… schön verteilt 😉
  • Greif dir schnell ein Messer (oder ein Chinastäbchen, wenn du Angst um deine Form hast) und fahre spiralförmig aus der Mitte der Erdnussplopps nach außen. Soll ein bisschen wie eine Galaxie aussehen hinterher 😉
  • Nun nnoch schnell mit dem Messer (oder Stäbchen) mittig durch die Erdnussbuttergalaxie von links nach rechts fahren (in jeder Reihe!) und dann anschließend von oben nach unten (dann sieht das Ganze so aus wie auf dem Bild oben 😉 )
  • Jetzt schnell in den Backofen mit deinem Kunstwerk und gut 30-32 Minuten backen (mach vorsichtshalber den Stäbchentest!)
  • In der Form auf einem Gitter auskühlen lassen.
  • Am Besten schmeckt der Brownie, wenn er nach dem Abkühlen und Teilen in einer luftdichten Dose eine Nacht ziehen durfte.
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Eins von neun Stücken, am frühen Morgen geknipst, bevor es in die Brotdose der Kids wanderte

 

 

 

 

 

 

 

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Neu für mich: Tofu Aufschnitt Lyoner von Vantastic Foods

BildFotoquelle: alles-vegetarisch.de

Als ich sah, dass es von VF nun auch einen glutenfreien, tofubasierten Aufschnitt gab, habe ich mich sehr gefreut und bin sogleich zur Bestellung geschritten.

Der Einführungspreis von 1,66€ für 80 g war mir dann im Vergleich zum Familienfavoriten Hobelz auch noch vertetbar, – demnächst wird die Packung 1,95€ kosten. Schon eine Hausnummer, doch wenn sie dem Vergleich zur Heirler Lyoner standhalten kann, dann ist die VF Tofu-Lyoner noch nen guten halben Euro billiger.

Also auf ans Werk!

 

In zwei rosaroten Reihen kleiner Rundlinge in der Verpackung angeordnet, wirkt die Wurst optisch schon einmal sehr einladend frisch, – die Größe der Scheiben entspricht der bekannten und geliebten Räuchersalami von VF.

Die Tofu-Lyoner riecht beim Öffnen der Packung schon recht angenehm würzig.

Beim Betrachten der Scheiben durchfährt mich ein Schreck. Sie sind HAUCHDÜNN geschnitten? Wie soll ich die da bloß rausbekommen, ohne hinterher Matschepampe in der Hand zu haben (die Heirler Lyoner ist mir da sehr unangenehm in Erinnerung geblieben bei der „Dosierbarkeit“), zumal meine Fingerspitzen die auch von der Heirler bekannte leichte Klebrigkeit melden.

Entwarnung! Die Entscheidung, die Wurst in kleinen Scheiben anzubieten, war auf jeden Fall eine kluge Entscheidung! Ohne Verluste, trotz leichtem an einander festhalten Wollen, bekomme ich meine erste Probescheibe gut vom Rest gelöst.

Pur probiert: Nja, leichter Tofugeschmack schon vorhanden, – aber gut gewürzt etwas brühig, ja, kann mit der Heirler mithalten, würd ich sagen.

Bei dem hauchzarten Schnitt ist der Biss zwar vorhanden, – doch auch schnell wieder verschwunden… ich würde sagen, ein recht zarter Biss.

Also, schnell einen Toast getoastet (Größe: American Sandwich), schon sowas wie ein Härtetest, ist ja schon etwas dick, das Brot… Ich habe schnell durchgezählt, es sind 26 Scheibchen in der Packung, überschlagen macht das 7 1/2 Sandwichtoasts… aber, – wie dick werde ich die wohl belegen müssen, bei solchen hauchzarten Scheibchen!!!!

Also, ab, in jede Ecke des Toasts ein Scheibchen gelegt und probiert.

Angenehm überrascht! Es ist keine Doppelt- oder gar Dreifachbelegung notwendig, wie ich angesichts der Scheibendicke befürchtet hatte! So wird das ganze auch preismäßig ein gutes Ding.

Wurstliebender Ableger2 und Testhund2 (Probanden 1 aus beiden Gruppen verweigerten die Teilnahme! Meuterei!!!!) sind ebenso angetan!

Positiv: Das Ganze ist GLUTENFREI! Find ich für uns als Alternative sowieso gut, bereichert bei Menschen, die GF leben müssen, sicherlich noch einmal den veganen Frühstücks- oder Abendbrottisch.

Einziger Schwachpunkt: Aufgrund der Scheiben“dünne“ habe ich mich noch nicht getraut, einen Fleischsalat zu basteln, obwohl sich dies vom Geschmack her förmlich aufdrängt. Ich fände es dementsprechend gut, wenn es diese Lyoner auch als Stückwurst gäbe, – ob nun in Snackgröße oder Abschnitt, ist für nen Fleischsalat allerdings egal 😀  Ich werde mich mit der nächsten Packung aber mal dran begeben… Daumen dürfen gedrückt werden 😀

Fazit: 3 Daumen hoch von 3 vorhandenen Daumen (okayyyyy, eine Pfote war dabei…), was den Geschmack angeht. Der Preis ist mit unter 2 Euro zwar kein Schnäppchen, aber mensch kann schon recht weit mit einem Päckchen kommen verglichen mit anderen Anbietern.

Wird also sicherlich mal wieder im Einkaufskorb landen!

 

Vantastic Foods TOFU Aufschnitt Lyoner Art, 80g

gekauft für 1,66€ (bis 18.April 14 danach 1,95€) bei alles-vegetarisch.de

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